Was sind PPC Werbeanzeigen?

PPC steht für Pay per Click. Hier werden Werbungen in den Ergebnissen von Suchmaschinen platziert, beispielsweise auf Google AdWords. Der Kunde zahlt nur dann, wenn jemand auf die Anzeige klickt und die Seite besucht. Wenn man also in der PPC Werbeform das gewünschte Budget hat, sollte man sich überlegen, welche Keywords (Suchbegriffe) man einsetzen möchte und welchen Text die Anzeigen bekommen sollen. Außerdem ist es wichtig, dass man genau überlegt, wo die Anzeige platziert sein soll.

Performance-Marketing (engl.: performance: Leistung) ist der Einsatz von Onlinemarketinginstrumenten mit dem Ziel, eine messbare Reaktion und/oder Transaktion mit dem Nutzer zu erzielen; es entspricht damit dem Direktmarketing in interaktiven Medien. Eine leistungsbezogene Honorierung der Medien im Rahmen erfolgsbasierter Onlinemarketingmodelle, wie Pay per Click, Pay per Lead oder Pay per Sale, ist konstituierende Voraussetzung als Abgrenzung zu den Marketingmethoden, deren Abrechnungsmethode durch Reichweite bestimmt (TKP, Tausender-Kontakt-Preis) wird. Performance-Marketing wird von der Werbeindustrie, wie das Direktmarketing, zur Below-the-line-Kommunikation gezählt (im Unterschied zur Above-the-line-Kommunikation).

Definition

Die Fachgruppe Performance-Marketing im BVDW hat den Begriff wie folgt definiert:

Performance-Marketing in den digitalen Medien ist ein Bestandteil des Mediamix und dient sowohl der Kundengewinnung als auch der Kundenbindung. Der Einsatz der verschiedenen Werbemedien verfolgt das Ziel, messbare Reaktionen und/oder Transaktionen mit dem Nutzer zu erzielen. Die Ansprache des Kunden beziehungsweise Interessenten erfolgt sehr gezielt, nach Möglichkeit individuell, um die größtmögliche Interaktion mit den Nutzern zu erreichen. Performance-Marketing versteht sich als integrierter Ansatz. Die Bestandteile sollen vernetzt zum Einsatz kommen, um so auf Handlungsweisen des Kunden beziehungsweise potenzieller Interessenten einwirken zu können.[1]

Performance-Marketing zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

  • Messbarkeit: Die Reaktionen der Zielgruppe (also z. B. eine Registrierung oder ein Kauf im Internet) sind eindeutig, zeitnah und vollständig beobachtbar und messbar.
  • Modularität: Die Kampagne zerfällt in viele kleine Budgetmodule, die individuell buchbar und beurteilbar sind.
  • Optimierbarkeit: Durch Anpassung verschiedener Parameter (Anzeigentexte, Werbemittelgestaltung, Umfelder, Click-Gebote etc.) kann die Effizienz der Kampagne noch während der Laufzeit beeinflusst und damit verbessert werden.
  • Vernetzung: Performance-Marketing kann als Interaktionselement in eine klassische Kampagne integriert werden. Es bestehen intensive Wechselwirkungen z. B. zwischen Bekanntheit und Klickrate.

Folgende Instrumente können Bestandteile des Performance-Marketings sein:

Ranking der größten deutschen Agenturen für Performance-Marketing 2019

Die größten deutschen Agenturen für Performance-Marketing lt. iBusiness:[2]

Rang 2019 Anbieter Billings in Mio. Euro
1 iProspect GmbH 233,000
2 mediascale GmbH & Co. KG 190,000
3 Artefact Germany GmbH 175,000
4 Blue Summit Media GmbH 156,000
5 EPROFESSIONAL GmbH 152,000
6 SYZYGY AG 106,800
7 JOM Group 101,000
8 ad agents GmbH 65,900
9 Resolution Media (Omnicom Media Group) 47,500
10 Dept 43,970
11 Damcon GmbH 43,000
12 moccabirds GmbH 41,000
13 The Reach Group GmbH 40,120
14 Agenturnetzwerk SearchFusion (OnMaCon / infiniteFox) 36,270
15 dreifive AG 32,800

Literatur

  • Ingo Kamps, Daniel Schetter: Performance Marketing: der Wegweiser zu einem mess- und steuerbaren Marketing – Einführung in Instrumente, Methoden und Technik. Springer Gabler, Wiesbaden 2018, ISBN 978-3-658-18452-0
  • Thomas Eisinger, Lars Rabe, Wolfgang Thomas (Hrsg.): Performance Marketing: Onlinewerbung – messbar, transparent, erfolgsorientiert. 2. Auflage. BusinessVillage Verlag, Göttingen 2006, ISBN 978-3-938358-37-5.
  • Torsten Schwarz (Hrsg.): Leitfaden Online-Marketing: Das kompakte Wissen der Branche. marketing-BÖRSE Verlag, Waghäusel 2007, ISBN 978-3-00-020904-8.

Einzelnachweise

  1. BVDW : Performance-Marketing (Archivversion)
  2. Ranking Performance-Marketing 2019, ibusiness.de, abgerufen am 10. Dezember 2019

Was ist eine Landingpage?

Eine Landingpage ist eine spezielle Webseite mit der Aufgabe bestimmte Ziele zu erreichen. Diese werden oft benutzt um Produkte zu verkaufen. Da jede Landingpage auch eine Zielgruppe hat, wird hier nur auf den gewünschten Nutzer gezielt. Je nachdem welche Ziele man mit der Webseite verfolgt, gibt es verschiedene Arten von Landingpages. Als Abgrenzung zu anderen Seiten wird die Landingpage immer in einer klaren Überschrift oder direkt am Anfang des Artikels erwähnt.

Eine Landingpage (auch Landeseite; englisch landing page) oder Zielseite, selten auch Marketingpage, ist eine speziell eingerichtete Webseite, die nach einem Mausklick auf ein Werbemittel oder nach einem Klick auf einen Eintrag in einer Suchmaschine erscheint. Diese Landingpage ist auf den Werbeträger und dessen Zielgruppe optimiert. Diese wird überwiegend im Online-Marketing verwendet.

Bei einer Landingpage steht ein bestimmtes Angebot im Mittelpunkt, welches ohne Ablenkung vorgestellt wird. Ein wesentliches Element ist die Integration eines Response-Elements (z. B. Anfrageformular, Link zum Webshop oder Call-Back-Button), das die einfache Interaktion mit dem Besucher sicherstellt.

Landingpages sind nicht zu verwechseln mit Brückenseiten (englisch doorway page), deren Intention nicht direkte Werbung ist, sondern die hauptsächlich Zwecken der Suchmaschinenoptimierung und dem „Empfang“ der Benutzer dienen.

Charakteristik

  • Jede Landingpage sollte den Erwartungen des Nutzers aus den Suchbegriffen bzw. dem Werbekontext entsprechen (Erwartungskonformität). Auf Landingpages haben (fast) nur die Informationen vorhanden zu sein, welche notwendig sind, um Informationen gemäß der Suchanfrage wiederzugeben bzw. den Inhalt des Werbemittels widerzuspiegeln.
  • Die Landingpage hat das Vertrauen des Benutzers über den dargebotenen Inhalt bzw. die dargebotene Marke zu schaffen und zu halten.
  • Landingpages werden vom Benutzer nur kurze Zeit zur Entscheidungsfindung betrachtet. Hat die Landingpage nicht binnen dieser fünf bis zehn Sekunden die Herausstellungsmerkmale der dargestellten Information oder Ware kommuniziert, wird die Seite erfahrungsgemäß wieder verlassen.
  • Landingpages sollen den Nutzer zum Handeln verführen. Ein prominenter Hinweis auf den Zweck der Seite (Kaufen, Mitarbeiten) darf nicht fehlen. Dies kann die Generierung von sogenannten qualified leads sein: Dazu müssen die Besucher der Landingpage ihr (unverbindliches) Interesse (an einer Dienstleistung und/oder an einem Produkt) durch Eingabe von Namen und E-Mail-Adresse, in ein dafür vorgesehenes Formular bekunden. Eine solche Aufforderungen, auf einer Website zu interagieren, heißt „Call-to-Action“.

Tiefeninformationen

Potenziell ist jede von einer Suchmaschine erfasste Seite einer Webpräsenz eine Landingpage. Aus diesem Grund sollte jede Seite einer Präsenz so strukturiert sein, dass immer klar strukturierte, thematisch abgegrenzte, mit den Suchworten der Seite übereinstimmende Informationen dargeboten werden, welche durch Verbindungen zu anderen Unterseiten ergänzt werden. Im Online-Marketing werden Landingpages daher als Mittel zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) eingesetzt.

Siehe auch

Literatur

  • Frank Puscher: Punktlandung. In: c’t – Magazin für Computertechnik. Nr. 16, 2007, S. 190.

Weblinks

Video-Präsentationen

Eine Präsentation ist ein Video, dass bestimmte Informationen über Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung enthält. Die Videos können sowohl schwarz/weiß als auch farbig sein und Sie sollten sich daran orientieren, ob Sie viel Text benötigen oder lieber lieber visuelle Mitteilungen machen möchten.